Felix Sprenger belegte bei seinem zweiten Short Track Rang 30 – das Cross-Country-Rennen verlief weniger erfolgreich. Sprenger beklagte einen Defekt, Püntener stürzte und musste aufgeben.

Der 15. Rang von Romano Püntener im Short-Track-Rennen der U23 sticht am Ende des Weltcupauftaktes auf europäischem Boden im tschechischen Nové Město erfreulich heraus. Dem Fahrer des Liechtensteiner Radfahrerverbandes (LRV) gelang es über lange Zeit das Rennen an der Spitze mitzugestalten. Die unglaubliche Stimmung entlang der Strecke spornte die Athleten im mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h sehr schnellen Rennen mit Pumptrack-Elementen und Sprüngen an. Nach rund drei Vierteln des Rennens bekundete Püntener dann jedoch Mühe, seine Position zu halten und taktisch richtig zu agieren, weshalb er einige Plätze einbüsste. Schliesslich belegte er Rang 15. Auch Felix Sprenger startete gut in den Wettkampf. Durch zwei unnötige Fehler musste er danach allerdings eine Lücke zu den vor ihm liegenden Fahrern schliessen, was ihn viel Energie kostete. Er beendete das Rennen schliesslich auf dem 30. Rang. Ein gutes Resultat für sein zweites Short Track im Weltcup, auch wenn er sich ein besseres Resultat erhofft hatte.

Romano Püntener stürzt und muss aufgeben

Nach dem Short Track blickten die LRV-Fahrer sofort nach vorne und freuten sich auf das Cross-Country-vom Samstag, machen die natürlichen Trails und technischen Passagen in Nové Město das Rennen doch jedes Jahr zu etwas Besonderem. Leider verlief dieses nicht nach den Vorstellungen der Liechtensteiner. Romano Püntener stürzte in der hektischen Anfangsphase des Rennens. Da er sich dabei den Kopf ziemlich heftig aufgeschlagen hatte, musste er aufgeben. «Ich bin enttäuscht, dass ich nicht wieder so ein starkes Rennen wie am Freitag abliefern konnte», so der Schaaner. Weitere medizinische Untersuchungen stehen zu Hause an und er wird sich einige Tage frei nehmen, um seinem Körper und Kopf die nötige Ruhe zu gönnen.

Felix Sprenger beklagt einen Defekt und startet eine Aufholjagd

Felix Sprenger hatte nach zwei Runden einen Plattfuss zu beklagen. Der Reifenwechsel dauerte lange, wodurch er vom 38. Zwischenrang bis auf den 99. Rang zurückfiel. In der Folge versuchte er nochmals, Ränge gutzumachen. Nach 26,6 km überquerte er die Ziellinie schliesslich als 61. von insgesamt 94 klassierten Fahrern. «Das ist natürlich eine grosse Enttäuschung, die es sofort abzuhaken gilt, um sich gleich Richtung des nächsten Weltcups aufzubauen», so das Resümee von Sprenger. Mitnehmen kann er seine Erfahrungen aus dem zweiten Rennen auf diesem Parcours. Der nächste Weltcupeinsatz der beiden Liechtensteiner Fahrer ist Mitte Juni in Saalfelden-Leogang.