Die Bewerbe im Short Track waren die ersten Events des diesjährigen Mountainbike-Weltcups in Lenzerheide. Sie entschieden die Startpositionen des Cross-Country-Rennens von morgen Sonntag, das die Liechtensteiner U23-Athleten Romano Püntener (Bild) und Felix Sprenger um 11 Uhr aus den Reihen drei und vier in Angriff nehmen können.
Der Weltcup auf dem technisch und physisch anspruchsvollen Rundkurs in Lenzerhei-de feiert sein 10-Jahr-Jubiläum. Gleichzeitig ist es die erste Austragung ohne Nino Schurter. Der Bündner war über Jahre Lokalmatador und Aushängeschild des Events mit Tausenden von Zuschauern.
Gutes Gefühl für Püntener beim «Heimrennen»
Auch für die LRV-Athleten Romano Püntener und Felix Sprenger ist der Weltcup in Lenzerheide quasi das «Heimrennen» in dem sie sich von der besten Seite zeigen wollen. Deshalb war Romano Püntener auch froh, dass seine letzte Woche eingefangene Erkältung wieder ausklang und er für den Start bereit war.
Der Schaaner zeigte ein gutes Rennen, war von Anfang an schnell unterwegs und auf den Positionen 13 bis 15 klassiert. Trotz zwei rund 30 Sekunden langen Aufstiegen war das Rennen schnell und benötigte dementsprechend Energie. Die letzten beiden Runden konzentrierte sich Püntener noch auf die Position für die dritte Startreihe, verlor einige Ränge und beendete das Rennen als 19. «Auch wenn es nicht für ganz vorne reichte, bin ich zufrieden mit meiner Fahrweise. Das Gefühl ist gut und ich sehe dem Rennen vom Sonntag dementsprechend optimistisch entgegen», so Püntener.
Auch Sprenger nahe an den angestrebten Top 24
Startreihe drei war auch das Ziel von Felix Sprenger. Doch für einmal ging dies nicht auf. Bei der Kurve nach dem Start hatte er einen Ausrutscher und ging als Letzter aus der Startrunde in die erste grosse Runde. Der Triesner war immer nahe bei den angestrebten Top 24.
Doch in der zehnten und letzten Runde behinderten sich ein Konkurrent und Sprenger gegenseitig: «Das kann man sich leider nicht leisten. Die Form aber passt und ich gehe trotzdem sehr optimistisch ins Rennen von morgen. Nach dem 30. Rang im Short Track nun halt einfach aus Startreihe vier.»



