Die LRV-Fahrer Alessio Bragagna und Ewald Wolf bestritten den Bergklassiker Chur–Arosa über kurvige 29,3 Kilometern und 1191 Höhenmeter. Bragagna musste zu Beginn für seine Teamkollegen arbeiten und bestimmte das Tempo in der ersten Gruppe. Als ein Fahrer angegriff, heftete er sich an dessen Hinterrad. Diesen Effort bereute er später und musste sowohl die erste als auch die zweite Gruppe ziehen lassen. Anschliessend fuhr er den mittleren Teil des Rennens in der dritten Gruppe, attackierte im letzten steilen Stück und versuchte so viele Fahrer wie möglich einzuholen. «Trotz Bestzeit (1:02:49,1 Stunden) und mehreren Bestwerten reichte es im Ziel nur für den neunten Rang in der U23. Ich habe von mir persönlich mehr erwartet», so der Unterländer. Nun steht mit der Tour de Moselle in Frankreich bereits sein letztes Saisonrennen an. Der Vaduzer Ewald Wolf freute sich bei der Kategorie 60+ über Rang 3.



